Camille Pépin: Les Eaux célestes
Wolfgang Amadeus Mozart: Sinfonie Nr. 38 D-Dur KV 504 „Prager“
Béla Bartók: Rumänische Volkstänze für kleines Orchester Sz. 68 BB 76
Johannes Brahms: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 B-Dur op. 83
Camille Pépins Die himmlischen Gewässer führt klangfarbenreich eine alte chinesische Legende über ein göttliches Paar vor, deren Liebe Hindernisse entgegengesetzt werden. Auf dem besten Wege selbst zur Legende zu werden, schrieb Mozart 1786 den Pragern „ihre“ Sinfonie. Bei höchster kompositorischer Meisterschaft strahlt sie spielerisch-elegant mit opernhaft anmutenden Charakterwechseln. Marcus Merkel, Chefdirigent des Theaters Koblenz, führt das Programm mit Bartóks orchestrierten Rumänischen Volkstänzen fort. Der Ungar lauschte den Bewohnern Siebenbürgens die schwelgenden und springenden Melodien akribisch ab. Weniger musikethnologisch ging Brahms in seinen berühmten Ungarischen Tänzen vor, deren Stil im letzten Satz seines imposanten Zweiten Klavierkonzerts wieder auflebt.