Santa Chiara

Romantische Oper in drei Akten von Ernst II. von Coburg-Gotha
Text von Charlotte Birch-Pfeiffer
Uraufführung Gotha 1854

Oper am Klavier

Die deutsche Prinzessin Charlotte Christina lebt als Gattin des Zarewitschs Alexei am russischen Zarenhof und leidet an der Missachtung durch ihren rohen und gewalttätigen Mann. Ihr Herz gehört Victor de St. Auban, einem französischen Edelmann in russischen Diensten. Als Alexei die Ermordung seiner Gattin plant, ersetzt der Leibarzt das ihr zugedachte Gift durch ein Schlafmittel. Der Totgeglaubten gelingt nach der Trauerfeier unbemerkt die Flucht aus der Gruft. Unerkannt lebt Charlotte fortan in Italien, von den Landleuten als Heilige, als "Santa Chiara" verehrt. Der Zufall führt sowohl Alexei als auch Victor in ihre Nähe. Ihren Gatten treibt der Anblick Charlottes in den Selbstmord, die Liebenden finden endlich zusammen.

Ernst II. war regierender Herzog des Staates Sachsen-Coburg-Gotha und betätigte sich auch als Komponist. Sein erfolgreichstes Werk wurde die Oper Santa Chiara, die nach der Gothaer Uraufführung unter Franz Liszt über die meisten großen deutschen Bühnen ging und durch Vermittlung Giacomo Meyerbeers an der Pariser Opéra eine Aufführungsserie von über 60 Vorstellungen erreichte.

Premiere 31. Januar 2010, Studio