María de Buenos Aires

Genre
Oper
Dauer 2 h inkl. Pause
Alter 14+

ASTOR PIAZZOLLA

Operita in zwei Teilen
Libretto von Horacio Ferrer
Uraufführung Buenos Aires 1968
In spanischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Triggerwarnung / sexualisierte Gewalt, Prostitution, Femizid / Tod, laute Knalleffekte, Petschenhiebe

María de Buenos Aires

Astor Piazzolla gilt als der prominenteste Komponist des argentinischen Tango. Er verband in seinem Tango Nuevo den traditionellen Tango aus den Bars und Straßen von Buenos Aires mit Einflüssen klassischer und moderner Musik, aber auch mit Jazz und Pop. Klanglich prägend war dabei das Bandoneon, ein Instrument, das erst durch Piazzollas Tangos berühmt wurde. Gemeinsam mit dem Dichter und Journalisten Horacio Ferrer schuf Piazzolla mit María de Buenos Aires ein poetisches Musiktheater über eine Frau, die sich in einer von Gewalt und Machismo dominierten Umgebung aller Widrigkeiten zum Trotz nicht unterkriegen lässt und die über ihre eigene Biografie hinaus gleichzeitig die Seele ihrer Stadt Buenos Aires und den Geist des Tangos in sich vereint.

Bescheiden nannten sie ihr Werk „Operita“, kleine Oper, diese wurde in den vergangenen Jahren vielerorts sehr erfolgreich inszeniert. Candela Gotelli, in Buenos Aires geboren und hier im Ensemble, wird die vielschichtige Figur der María verkörpern. Und natürlich darf auch der Tango auf der Bühne nicht fehlen, für den die Erfurter Esquina del Tango sorgen wird.

Premiere / 27. September 2025

Mitwirkende
Maria de Buenos Aires, Marias Schatten / Candela Gotelli
EI Duende / Ole Xylander
Cantador, EI Gorrión / Santiago Bürgi
Marias Schatten, Maria de Buenos Aires (Tänzerin) / Silvina Machado
Tangotänzer / Hector Corona
Tangotänzer / Carlos Miguel Cisneros
Vergangene Maria (Tänzerin) / Dagmar Hunzinger
Vergangene Maria (Tänzerin) / Elli Treptow

Musikalische Leitung / Stefano Cascioli
Inszenierung / Stephanie Kuhlmann
Ausstattung / Hank Irwin Kittel