L'Orfeo

Genre
Oper

Oper mit einem Prolog und fünf Akten von Claudio Monteverdi
Libretto von Alessandro Striggio
Instrumentation von Samuel Bächli
Uraufführung Mantua 1607
In italienischer Sprache mit Übertiteln

Inszenierung Georg Rootering
Musikalische Leitung Samuel Bächli
Ausstattung Bernd Franke

Im Prolog kündigt die allegorische Figur der „Musik” die Geschichte vom Sänger Orpheus an. Orpheus und Eurydike feiern frisch vermählt gemeinsam mit Hirten und Nymphen ihre Liebe. Orpheus bleibt zurück, als Eurydike mit ihren Freundinnen Blumen pflücken geht. Da bringt eine Botin die Nachricht, dass Eurydike am Biss einer Schlange gestorben ist. Der Sänger beschließt, die Gattin aus der Unterwelt zurückzuholen. Die Figur der „Hoffnung” begleitet Orpheus bis zum Eingang der Unterwelt. Es gelingt dem Sänger, den mitleidlosen Wächter und Fährmann Charon durch seine Lieder einzuschläfern und mit dem Kahn über den Styx zu setzen. Auch die unterirdischen Schatten geben den Weg frei. Die Göttin Proserpina bittet ihren Gemahl, den Herrscher der Unterwelt Pluto, Orpheus die Geliebte zurückzugeben. Pluto willigt unter der Bedingung ein, dass Orpheus sich auf dem Rückweg zu den Lebenden nicht nach Eurydike umdrehen dürfe. Aus Sorge und aus Sehnsucht bricht Orpheus dieses Gebot, und Eurydike entschwindet für immer. Die Klagen des Orpheus um seine zum zweiten Mal verlorene Frau werden von dessen Vater Apollo erhört, der ihn in den Himmel erhebt.

Monteverdis Oper entstand vor genau 400 Jahren für den herzoglichen Hof in Mantua. Sie gilt als das erste musikdramatische Werk, das alle bis heute gültigen Merkmale der Oper vereint.

Premiere Sa, 10. November 2007, Großes Haus