La Gioconda

Oper in vier Akten von Amilcare Ponchielli
Libretto von Arrigo Boito nach Victor Hugo
Uraufführung Mailand 1876
Konzertante Aufführung in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Kooperation mit der Thüringen Philharmonie Gotha

DEUTSCHE ERSTAUFFÜHRUNG

Im Venedig des 16. Jahrhunderts stellt Barnaba, ein Spitzel der Inquisition, der jungen schönen Straßensängerin Gioconda nach. Die aber erwartet den aus Venedig verbannten Edelmann Enzo, der wiederum Laura, die Frau eines mächtigen Beamten, liebt. Barnaba versucht Gioconda für sich zu gewinnen, indem er sie zum Stelldichein von Enzo und Laura führt. Gioconda versucht, ihre Rivalin zu erstechen, erkennt aber dann in ihr die Frau, die ihre blinde Mutter vor einer wütenden Menge gerettet hat und verhilft ihr zur Flucht. Gioconda rettet auch Enzo vor der Rache des betrogenen Ehemannes, indem sie sich Barnaba anbietet, für den Fall, dass er Enzo hilft. Als Barnaba seinen Lohn einfordert, ersticht sie sich.

Ponchielli, der als Kompositionslehrer am Mailänder Konservatorium u.a. Lehrer von Giacomo Puccini war, errang mit La Gioconda einen Welterfolg. Das Werk vereint in äußerst effektvoller Weise Elemente der großen französischen Oper, wie z.B. die berühmte Balletteinlage Tanz der Stunden, mit den durch die Werke Verdis geprägten Traditionen der italienischen Oper.

Premiere Sa, 19. April 2008, Großes Haus