Iolanta

Oper in einem Akt
Text von Modest Tschaikowsky
Uraufführung St. Petersburg 1892
Konzertante Aufführung in russischer Sprache mit Übertiteln

Iolanta, die von Geburt an blinde Tochter des Königs René, lebt von der Außenwelt abgeschirmt in einem idyllischen Garten. Ihr Vater hat einen Arzt aus dem Orient herbeigerufen, der Iolantas Erblindung behandeln soll. Der stellt sogleich fest, dass eine Heilung nur möglich ist, wenn die Patientin dies auch wirklich will. Der König aber hatte bislang dafür gesorgt, dass Iolanta gar nicht weiß, dass andere Menschen sehen können. Als nun ein fremder Ritter in den Garten eindringt und sich sogleich in Iolanta verliebt, erfährt diese von ihm, was Licht und Sehen bedeuten. Die Kraft der Liebe ermöglicht es nun dem Arzt, Iolanta zu heilen.

Erst seit den vergangenen Jahren findet sich diese Oper Tschaikowskys immer öfter auf den internationalen Opernspielplänen. Wegen ihrer relativ kurzen Spieldauer war sie in der Uraufführung mit dem Ballett Der Nussknacker kombiniert worden und eignet sich auch wegen der Beschränkung auf eine Szenerie besonders für eine konzertante Darbietung.

Premiere Sa, 31. Oktober 2015, Großes Haus