Il barbiere di Siviglia (Der Barbier von Sevilla)

Genre
Oper

Oper in zwei Akten von Gioachino Rossini
Libretto von Cesare Sterbini nach Beaumarchais
Uraufführung Rom 1816
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Inszenierung Andreas Baesler
Musikalische Leitung Joij Hattori
Ausstattung Hank Irwin Kittel

Sevilla um 1800. Rosina lebt im Haus Ihres Vormunds, Doktor Bartolo, der es auf die junge Schöne abgesehen hat, dabei allerdings mehr auf deren Mitgift spekuliert. Das Herz der lebenshungrigen Rosina gehört hingegen einem charmanten jungen Mann, der sich als Student ausgibt, tatsächlich aber der Graf Almaviva ist. Da aber der misstrauische Vormund Rosina nicht aus den Augen lässt, kann sie ihrem Geliebten kaum näher kommen. Nur gut, dass es Figaro gibt, den wohl berühmtesten Barbier aller Zeiten. Mit Schmiergeld, Witz und Klugheit nimmt er die Angelegenheit in die Hand, hilft Bartolo zu überlisten und die Eheschließung des jungen Paares herbeizuführen.

Als Auftragswerk für die römische Karnevalssaison komponierte Gioachino Rossini in nur 26 Tagen seine Opera buffa, die im raschen Siegeszug die Herzen der Opernfreunde in aller Welt erobern sollte. Liebe, List und Intrigen bestimmen das turbulente Spiel voller komischer Verwicklungen. Sprühende Melodik, Eleganz der Formen, pikante Rhythmik, subtile Interpretation, geistreicher Witz und virtuose Buffa-Technik machen dieses musikalische Lustspiel zu einem der bewunderungswürdigsten Meisterwerke der Opernliteratur, das mit Mozarts Hochzeit des Figaro eine kongeniale inhaltliche Fortsetzung erfuhr. Dank der musikalischen Einfallskraft Rossinis steigert sich Der Barbier von Sevilla zu einem komödiantisch mitreißenden Tableau von Spiellust und Gesangeskunst.

Premiere Sa, 13. Oktober 2007, Großes Haus