Eine Nacht in Venedig

Genre
Operette

Operette in drei Akten von Johann Strauß
Libretto von F. Zell und Richard Genée
Uraufführung Berlin 1883
Koproduktion mit der Staatsoperette Budapest und dem Theater Chemnitz

Inszenierung Miklós Gábor Kerényi
Musikalische Leitung Walter E. Gugerbauer
Ausstattung Erzsébet Turi

Der als großer Verführer bekannte Herzog von Urbino kommt zum Karneval nach Venedig und lädt zu einem Fest ein. Die mit ihren Frauen geladenen Senatoren möchten die Einladung gern ausschlagen, denn sie fürchten um die Tugend ihrer Frauen. Einer der Senatoren, Delaqua, will seine Frau Barbara aus der Stadt bringen lassen, um lieber seine Köchin als seine Frau vorzustellen. Doch Barbara, die gern mit dem Neffen ihres Mannes den Karneval
erleben möchte, entweicht in den Kleidern der Fischerin Annina. Die wiederum ist die Braut von Caramello, dem verschwiegenen Barbier des Herzogs. Annina lässt sich in den Kleidern der Barbara zum Herzog bringen, wobei Caramello nicht ahnt, dass er damit seine eigene Braut ausgeliefert hat. Beim Fest kommt es zwangsläufig zu allerlei Missverständnissen und Verwechslungen. So erkennt Caramello seine Braut Annina in Gesellschaft des Herzogs und lässt sie nicht aus den Augen. Beim großen Karnevalszug gelingt es Barbara und Annina, wieder die Kleider zu tauschen. Die Verwicklungen lösen sich in Wohlgefallen auf: Der Herzog, der sich diesmal von den Frauen überlistet sieht, gibt seinem Barbier einen Beamtenposten und lässt ihn Annina heiraten, die er so leichter zu gewinnen hofft.

Eine Nacht in Venedig gehört zu den erfolgreichsten und beliebtesten Operetten aus der Feder von Johann Strauß. Für die Erfurter Neuinszenierung zeichnet mit Miklós Gábor Kerényi der Direktor des renommierten Budapester Operettentheaters und damit ein ausgewiesener Kenner der Materie verantwortlich.

Premiere Sa, 1. Dezember 2007, Großes Haus