Don Carlo

Genre
Oper

Oper in vier Akten von Giuseppe Verdi
Text von Camille Du Locle
Uraufführung Paris 1867 / Mailand 1884
In italienischer Sprache mit Übertiteln

Inszenierung Stefano Poda
Musikalische Leitung Manilo Benzi
Ausstattung Stefano Poda

Der spanische Thronfolger Carlo liebt Elisabeth von Valois, die junge Frau seines Vaters, König Philipp. Sie war ursprünglich Carlos Verlobte, wurde dann jedoch aus politischen Gründen mit seinem Vater verheiratet.

Carlo vertraut sich seinem Freund Posa an. Der beruhigt ihn und fordert ihn auf, sich für die Befreiung des von Spanien beherrschten Flandern einzusetzen. Als Carlo Elisabeth seine anhaltende Liebe gesteht, weist sie ihn pflichtbewusst ab. Prinzessin Eboli, eine Hofdame der Königin, die Carlo seit langem liebt, erfährt durch eine Verwechslung von dessen geheimer Leidenschaft für die Königin und sucht gekränkt nach einer Gelegenheit zur Rache. Als Carlo vergeblich versucht, seinen Vater zu Zugeständnissen an Flandern zu bewegen, kommt es zum Eklat. Erst Posa kann Carlo davon abbringen, den König mit der Waffe zu bedrohen. Carlo wird inhaftiert, kommt aber mit dem Leben davon, anders als Posa, der durch seine Freiheitsliebe den allmächtigen Großinquisitor gegen sich aufgebracht hat.

Verdis letztes für Paris konzipiertes Werk, die fünfaktige Grand Opéra Don Carlos von 1867, folgt in wichtigen Zügen dem Drama Friedrich Schillers. Stärker noch als Schiller prangert Verdi dabei die Gräueltaten der Inquisition an. Durch Verdis eigene Umarbeitung in eine vieraktige italienische Oper 1884 für die Mailänder Scala hat Don Carlo einen festen Platz im Repertoire gefunden.

Premiere Sa, 21. September 2013, Großes Haus