Für den selbstgefälligen Kalifen von Bagdad dreht sich alles um das eigene Wohlergehen und weniger um das Wohl seines Volkes, von dessen Lebensbedingungen er keine Ahnung hat. Kein Wunder, denn sein ergebener Großwesir darf ihm möglichst nur von lustigen Vorkommnissen berichten, damit er sich nicht langweilt und von Herzen lachen kann. Nur gut, dass seine resolute Dienerin Suleika keine Möglichkeit auslässt, ihn auf den Boden der Tatsachen zurückzuholen. Unter den kostbaren Waren eines Kaufmanns entdeckt er eines Tages ein Kästchen mit einem geheimnisvollen Pulver, durch das man sich in jedes beliebige Tier verwandeln und sogar dessen Sprache verstehen kann. Die so Verwandelten dürfen allerdings nicht lachen, da sie sonst das Zauberwort "Mutabor" vergessen und nie wieder zu Menschen werden. Genau das passiert dem lachlustigen Kalifen und seinem Großwesir. Als Störche müssen sie nun miterleben, wie der böse Zauberer Kaschnur - der als verkleideter Kaufmann das Zauberpulver anbot - die Macht an sich reißt und neuer Herrscher von Bagdad wird. In einer Schlossruine treffen die beiden Störche auf eine Eule, die ebenfalls von Kaschnur verzaubert wurde und vorgibt, Prinzessin Lusana zu sein. Gemeinsam wagen sie ihre Rettung und fliegen in den Palast zurück, denn dort ist ja auch noch die kluge Suleika, die vielleicht mithelfen kann, den Zauberer zu überlisten.
Mit viel Witz und lebendigen Charakteren hat Gert Richter die spannende Geschichte vom Kalifen, der in einen Storch verwandelt wird, für die Bühne bearbeitet.
Premiere Mi, 16. November 2011, Studio