Aschenputtel wird von ihrer Stiefmutter und der Stiefschwester Isolde ständig herumkommandiert. Wo sind meine Pantoffeln? Wo ist das Handtuch? Kaffee - aber ein bisschen plötzlich! Von anderen Schikanen ganz abgesehen. Ihr einziger Trost ist ein alter Baum, ein Geschenk ihrer verstorbenen Mutter, in dessen Ästen sie sich verstecken kann. Doch eines Tages verbirgt sich da ein Fremder, der behauptet, er sei auf der Flucht vor einer lebenslangen Strafe. Sie ahnt ja nicht, dass es Prinz Nikodemus ist, der versucht, dem Königlichen Haushofmeister und seinem Schicksal zu entkommen. Die beiden freunden sich an, und Aschenputtel beschließt, dem Fremden zu helfen. Dafür muss sie aber zum Schloss, um den König um Gnade zu bitten. Und das ausgerechnet am Abend des Balls, der anlässlich der königlichen Brautschau stattfindet. Stiefmutter und Stiefschwester denken natürlich nicht daran sie mit zu nehmen und haben außerdem Aschenputtels schönste Kleider längst verbrannt. Die Situation scheint hoffnungslos.
Susanne Lütjes (mit Co-Autorin Corinna Schildt) behutsam modernisierte Bearbeitung des Grimmschen Märchenklassikers zeigt ein Aschenputtel, das mit viel Witz und Komik ihr Geschick in die eigenen Hände nimmt. In dem Weihnachtsmärchen ergänzen und befördern viele Lieder die Handlung und sorgen für die richtige Stimmung.
Premiere 13. November 2008, Studio