Eine der berühmtesten Pariser Schauspielerinnen des 18.
Jahrhunderts, Adriana Lecouvreur, liebt den Grafen Maurizio. Dessen früherer
Geliebten, der Fürstin von Bouillon, gelingt es nicht, ihn zurück zu gewinnen.
Im Kampf der Rivalinnen unterliegt Adriana. Die Fürstin tötet die
Schauspielerin schließlich, indem sie ihr einen Strauß vergifteter Veilchen
sendet.
Adriana Lecouvreur entstand nach einer Art „Boulevardtragödie“ von Eugène Scribe. Splitter aus dem Leben der historischen Adrienne Lecouvreur sind zu einer Geschichte zusammengefügt, in der nichts fehlt, was man von einer historischen Liebestragödie erwarten darf: Zu den vergifteten Blumengrüßen kommen noch abgefangene Liebesbriefe, geheime Rendevouz, Geständnisse in der Künstlergarderobe, Tragödien-Zitate als Waffe gegen Nebenbuhlerinnen und die Theater und Paläste von Paris als mondäne Schauplätze.
Premiere 10. April 2004, Großes Haus