Adriana Lecouvreur

Genre
Oper

Oper in drei Akten von Francesco Cilea
Libretto von Arturo Collutti
Uraufführung Mailand 1901
Koproduktion mit dem Nationaltheater Prag
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Eine der berühmtesten Pariser Schauspielerinnen des 18. Jahrhunderts, Adriana Lecouvreur, liebt den Grafen Maurizio. Dessen früherer Geliebten, der Fürstin von Bouillon, gelingt es nicht, ihn zurück zu gewinnen. Im Kampf der Rivalinnen unterliegt Adriana. Die Fürstin tötet die Schauspielerin schließlich, indem sie ihr einen Strauß vergifteter Veilchen sendet.

Adriana Lecouvreur entstand nach einer Art „Boulevardtragödie“ von Eugène Scribe. Splitter aus dem Leben der historischen Adrienne Lecouvreur sind zu einer Geschichte zusammengefügt, in der nichts fehlt, was man von einer historischen Liebestragödie erwarten darf: Zu den vergifteten Blumengrüßen kommen noch abgefangene Liebesbriefe, geheime Rendevouz, Geständnisse in der Künstlergarderobe, Tragödien-Zitate als Waffe gegen Nebenbuhlerinnen und die Theater und Paläste von Paris als mondäne Schauplätze.

Premiere 10. April 2004, Großes Haus

Inszenierung / Jiri Nekvasil
Musikalische Leitung / Walter E. Gugerbauer
Ausstattung / Daniel Dvorák, Lucie Loosová