Hänsel und Gretel
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Hänsel und Gretel

Hänsel und Gretel werden von ihrer Mutter in den Wald geschickt, um Beeren zu sammeln. Als der Vater, ein armer Besenbinder, davon hört, erschrickt er gewaltig, treibt doch die böse Knusperhexe dort ihr Unwesen. Die beiden Geschwister begegnen im Wald allerhand Zaubergestalten, die schließlich ihren Schlaf bewachen. Riesengroß ist die Freude, als sie am nächsten Morgen vor einem Pfefferkuchenhaus aufwachen. Doch als sie von dem süßen Häuschen naschen, erscheint die Knusperhexe und sperrt die Kinder ein. Zum Glück gelingt es den beiden, die Hexe zu überlisten.

Engelbert Humperdincks (1854 – 1921) erste Oper ist seit ihrer Uraufführung in Weimar 1893 sein größter Erfolg geblieben und eine der wenigen wirklich populär gewordenen deutschsprachigen Opern zwischen Wagner und Strauss. Wie andere Komponisten seiner Zeit versuchte Humperdinck dem übermächtigen Schatten Wagners zu entkommen, indem er vom nordischen Mythos auf das Märchen auswich. Humperdinck, der Wagner in Bayreuth assistiert hatte, gelang das am besten: Wagner light für Kinder und Menschen, die es nicht gar so schwer mögen – mit Sandmann, Besenritt und Volksliedern. Seine Schwester Adelheid Wette schrieb ihm dazu eine abgemilderte Fassung des Märchens als Libretto. In einer historischen Vorbildern nachempfundenen Inszenierung kehrt Hänsel und Gretel nun in den Spielplan zurück.

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