Die lustige Witwe
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Die lustige Witwe

In der Pariser Botschaft eines korrupten und nahezu bankrotten Balkanstaates trifft der Genussmensch Graf Danilo während einer Tanzveranstaltung auf seine ehemalige Jugendliebe Hanna Glawari. Die hübsche, junge Dame kann sich vor Verehrern kaum retten. Der Grund: Bereits nach acht Tagen Ehe verstarb ihr Gatte, der Chef der Staatsbank. Damit ist Hanna die Erbin eines beträchtlichen Vermögens. Danilo soll nun durch eine Heirat mit der reichen Witwe seiner Heimat die Millionen sichern. Obwohl die alte Liebe zwischen den beiden neu entfacht wird, will Danilo dies Hanna nicht gestehen, um nicht auch als gieriger Erbschleicher zu gelten. So entwickelt sich ein Versteckspiel der besonderen Art, in das auch die anderen Gäste hineingezogen werden. Denn jeder Anwesende scheint ein besonderes Geheimnis zu bewahren.

Die Wiener Operette ist eines der kulturellen Markenzeichen Österreichs und des deutschsprachigen Musiktheaters. Dabei ist es gerade der ungarische Tonfall, den man sofort mit diesem Genre assoziiert. Kein Wunder, denn die prägenden Autoren waren ungarische Komponisten und jüdische Librettisten aus den östlichen Regionen des KuK-Reichs. Lehárs Operette führt mitten hinein in das schillernde Nachtleben von Paris und die Welt politischen Kalküls. Dabei behält die „lustige Witwe“ immer die Fäden in der Hand und bringt die Männerwelt auch mit den Mitteln balkanischer Folklore dazu, nach ihrem Willen zu agieren.

Film ab-Tipp
The Merry Widow
(USA 1943) mit Maurice Chevalier
Die lustige Witwe
(Österreich 1962) mit Peter Alexander

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Thüringer Allgemeine, 18.12.2017
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Schnapszahl für eine von Satire, lyrischen Stimmungen und Ballett getragenen Musikkomödie: Mit hoher Wahrscheinlichkeit war es kein Zufall, dass 2017 die neue Inszenierung der Lustigen Witwe am Theater Erfurt (fast exakt) 111 Jahre nach ihrer Premiere in der Stadt 1906 und damit ein Jahr nach der Wiener Uraufführung wiederum hier platziert wurde. Und zwar als großer Wurf: Nicht nur, weil am Samstagabend Dirigentin Joana Mallwitz mit dem Philharmonischen Orchester und seinen Solisten zur Höchstform auflief und für nachhaltigsten Applaus sorgte.

amusio.com, 17.12.2017
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