Regisseurin

Vera Nemirova

Geboren in Sofia, lebt Vera Nemirova seit 1982 in Deutschland und studierte Musiktheaterregie an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin, assistierte bei Ruth Berghaus und war Meisterschülerin von Peter Konwitschny. Seit 1998 ist sie international tätig. Sie inszenierte u.a. Un ballo in maschera am Theater Basel, Antigona von Tommaso Traetta an der Staatsoper Berlin, Lulu für die Salzburger Festspiele, Pique Dame und Verdis Macbeth an der Wiener Staatsoper, Peter Ruzickas Musiktheater-Werke Celan in Bremen und Hölderlin in Basel, La fanciulla del West an der Deutschen Oper Berlin, Webers Euryanthe und Verdis Otello an der Semperoper Dresden, La Bohème, Idomeneo und La traviata am Staatstheater Mainz, Rigoletto und Manfred Gurlitts Wozzeck am Luzerner Theater, Le nozze di Figaro an der Lettischen Nationaloper Riga, Gounods Faust, Verdis Macbeth und L’elisir d’amore an der Oper Bonn, Fidelio am Opernhaus Graz, Lohengrin am Theater Basel, Verdis Otello beim George Enescu Festival in Bukarest sowie die UA der Kammeroper Das geopferte Leben von Hèctor Parra bei der Münchner Biennale und am Theater Freiburg . In der Spielzeit 2006/07 gab sie mit Tannhäuser ihr Debüt an der Oper Frankfurt, wo sie von 2010 bis 2012 auch Wagners Ring des Nibelungen auf die Bühne brachte. Vera Nemirova gewann 2000 den „Ring-Award“ und 2002 den Förderpreis der Akademie »Musiktheater heute« der Kulturstiftung der Deutschen Bank, 2006 wurde sie mit dem Kunstpreis der Berliner Akademie der Künste ausgezeichnet. Zu Ihren letzten Inszenierungen zählen unter anderem Der Rosenkavalier am DNT Weimar und Meyerbeers Vasco da Gama an der Deutschen Oper Berlin.