Sebastian Zumpe
Sebastian Zumpe war Mitglied im Thomanerchor und begann zunächst ein Studium der Theater- und Kulturwissenschaften an der Universität Leipzig, wechselte dann an die Folkwang Hochschule, Abteilung Schauspiel Bochum, um dort von 2006-2010 Schauspiel zu studieren. In dieser Zeit war er bereits am Schauspielhaus Bochum u.a. als „Antipholus von Ephesus“ in Shakespeares Komödie der Irrungen und an den Wuppertaler Bühnen als „Jona“ in Eskar von Peter Hacks zu sehen. Von 2010-2015 gehörte er dem Schauspielensemble des Stadttheater Bremerhaven an, hier spielte er u.a. „Demetrius“ in The Fairy Queen/Ein Sommernachtstraum (H. Purcell/W. Shakespeare), „Aslaksen“ in Ein Volksfeind (H. Ibsen), „Konstantin“ in Die Möwe (A. Tschechow), „Philip Brent“ in Der nackte Wahnsinn (M. Frayn), „Gregor“ in Die Verwandlung (F. Kafka), „Herzog von Buckingham“ in Richard III (W. Shakespeare) oder die Titelrolle in Peer Gynt (H. Ibsen). In diesen Produktionen arbeitete er u.a. mit den Regisseuren Ulrich Mokrusch, Tim Egloff, Tobias Rott, Frank Voigtmann, Amina Gusner und Lee Beagley zusammen. Seit 2016 ist er freischaffend tätig. Der „Soldat“ im Feuerzeug war seine erste Arbeit am Theater Erfurt. Im vergangenen Sommer spielte er anlässlich der DomStufen-Festspiele den „Mogli“ im Dschungelbuch.