Sangmin Lee
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Ein Maskenball
Ein Maskenball
Der südkoreanische Bariton wurde 1977 in Seoul geboren. In seiner Heimatstadt nahm er an der Yonsei Universität ein Gesangsstudium auf, das er mit einem Aufbaustudium an der Hochschule für Musik in Dresden komplettierte. Bereits während seiner Studien in Dresden konnte Sangmin Lee als Mitglied im Jungen Ensemble der Semperoper erste Erfahrungen auf der Bühne sammeln, bevor er im Jahr 2007 ins Ensemble des Opernhauses aufgenommen wurde. Im gleichen Jahr ging der Künstler als 1. Preisträger des Internationalen Gesangswettbewerbs „Competizione dell’opera“ in Dresden hervor. An der Semperoper interpretierte er Partien wie „Conte Almaviva“ in Le nozze di Figaro, „Masetto“ in Don Giovanni, „Ford“ in Falstaff, „Marcello“ in La Bohème und „Figaro“ in Il barbiere di Siviglia.
Von 2012 bis 2018 war Sangmin Lee an der Oper Dortmund engagiert. Dort war er als „Graf Luna“ in Verdis Trovatore, als „Renato“ (Ein Maskenball), „Masetto“ (Don Giovanni), „Kurwenal“ (Tristan und Isolde), „Peter“ (Hänsel und Gretel), „Giorgio Germont“ (La traviata), „Balstrode“ (Peter Grimes), „Valentin“ (Faust) und als „Jago“ (Otello) zu sehen. Zuletzt sang er in Dortmund „Mandryka“ (Arabella) sowie die Titelpartien in Eugen Onegin und Nabucco. 2013 debütierte er in Aida am Theater Hof, außerdem gastierte er als „Rigoletto“ am Staatstheater Darmstadt und als „Scarpia“ (Tosca) am Theater Magdeburg. In Magdeburg gab er 2018 sein Debüt als „Jochanaan“ (Salome). Seit der Spielzeit 2018/19 ist Sangmin Lee Mitglied des Opernensembles am Staatstheater Nürnberg.