Marieke Wikesjo
Die schwedisch-niederländische Sopranistin Marieke Wikesjo absolvierte ihr Gesangsstudium am Konservatorium der Stadt Wien und vertiefte es bei Wally Salio und Stefano Anselmi. Große Anerkennung erhielt sie für ihre Interpretationen von Opernrollen wie „Medea“, „Nedda“ (Pagliacci), „Cio-Cio-San“ (Madama Butterfly), „Leonora“ (Il Trovatore) und „Violetta“ (La Traviata). Neben dem klassischen Repertoire widmet sie sich intensiv dem zeitgenössischen Musiktheater. In den letzten Jahren wirkte sie als Sängerin in Produktionen der Berliner Musiktheatergruppe glanz&krawall (Lulu – Revanche im Zirkuszelt, Schroffenstein: In Grund und Boden) mit und sang beim Copenhagen Opera Festival Wem gehört Lauratibor?. Ihre vielseitige Konzerttätigkeit umfasst unter anderem Werke von Schubert, Wagner, Richard Strauss und Schostakowitsch sowie skandinavische Liedliteratur. Ein wesentlicher Teil ihrer künstlerischen Arbeit liegt in der direkten Zusammenarbeit mit zeitgenössischen Komponist:innen an neuen Bühnen- und Liedwerken, wie beispielsweise der Oper Wem gehört Lauratibor? und dem Liederzyklus Beneath The Soil – A Song Cycle About Potatoes.