Lini Gong
龚丽妮
Die Koloratursopranistin Lini Gong ist in Zhuzhou, Hunan (China) geboren. Sie studierte Gesang an Konservatorium in Shanghai und an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg. 2006, parallel zu ihrem Konzertexamen, ging sie ins feste Engagement an das Theater Freiburg, wo sie in acht Spielzeiten viele große Partien sang. Dabei überzeugte sie u.a. in großen Fachpartien für Koloratursopran wie „Olympia“ (Hoffmanns Erzählungen), „Zerbinetta“ (Ariadne auf Naxos) und „Gilda“ (Rigoletto). Ihr Debut am Theater Freiburg gab Lini Gong in Gyorgy Ligetis Oper Le Grand Macabre als „Polizeichef Gepopo“. Nach acht Spielzeiten am Theater Freiburg entwickelte sie sich zur Dramatischen Koloratursopranistin.
Gastauftritte führten sie von 2014 bis 2018 an die Opernhäuser in Basel, Hamburg, Kiel, Stuttgart und Weimar. Lini Gong arbeitete mit Regisseuren wie Calixto Bieito und Vera Nemirova zusammen und sie trat mit Orchestern auf wie dem Ensemble Resonanz, dem Ensemble Recherche, SWR Rundfunkorchester, NDR Rundfunkorchester und dem Freiburger Barockorchester. Bei der Münchner Biennale 2014 und bei den Schwetzinger Festspielen 2015 und 2016 wirkte die Sängerdarstellerin in großen Rollen bei Uraufführungen mit. 2017 gab Lini Gong ihr Debut in der Elbphilharmonie Hamburg in einer konzertanten Aufführung von Arnold Schönbergs Oper Moses und Aaron mit dem NDR Elbphilharmonie Orchester unter Leitung von Ingo Metzmacher. 2018 sang sie an der Hamburgischen Staatsoper die Hauptrolle in der Uraufführung Benjamin von Peter Ruzicka und 2020 bei der „Brixner Initiative Musik und Kirche“ in Erinnerung und Vergessen von Peter Ruzicka. 2021 trat sie in einer Opern-Air-Gala der Hamburgischen Staatsoper mit dem Philharmonisches Staatsorchester Hamburg unter Leitung von Kent Nagano auf.