Karina Repova
Die 1994 in Lettland geborene Sängerin studierte nach einem Jungstudium an der Hochschule für Musik Hanns Eisler ab 2013 an der Universität der Künste Berlin u.a. bei Prof. Albert Pesendorfer. Als Preisträgerin des Internationalen Gesangswettbewerbs 2014 der Kammeroper Schloss Rheinsberg debütierte sie im Rahmen des Festivalsommers als 3. Dame in Mozarts Zauberflöte. 2015 war sie als 3. Blumenmädchen in einer Kinderopernfassung von Wagners Parsifal bei den Bayreuther Festspielen engagiert. Zu den Höhepunkten ihrer vielfältigen Tätigkeit als Konzert- und Liedsängerin gehörte die Uraufführung der Drei Gedichte nach Nelly Sachs von Wolfgang Rihm 2016 in Hamburg.
Beim Festival „Rossini in Wildbad“ sang sie 2016 in Il Conte di Marsico (Balducci) und in Le Comte Ory (Rossini). 2017 folgten Engagements an die Staatsoper Hamburg als 2. Dame in der Zauberflöten-Neufassung von J. Harneit, einschließlich einem Gastspiel in Shanghai. Als Probencover arbeitete sie bei der Neuproduktion Parsifal mit dem Regisseur Achim Freyer zusammen. Nach ihrem Debüt als „Knusperhexe“ (Hänsel und Gretel) bei der Schlossoper Weikersheim kehrte sie für die Uraufführung von Das Floß erneut an die Staatsoper Hamburg zurück.
Nach ihrem Masterabschluss 2018 wurde Karina Repova Mitglied im Opernstudio der Deutschen Oper am Rhein, wo sie u.a. als „Sandmännchen“ (Hänsel und Gretel), „Anna Kennedy“ (Maria Stuarda), „Annina“/„Flora“ (La traviata) und „Page“ (Salome) debütierte. An der Semperoper Dresden gastierte sie 2019 in der Oper Der goldene Drache (Eötvös). 2020 wurde sie Ensemblemitglied am Theater Magdeburg, wo sie in wichtigen Rollen ihres Stimmfachs debütierte wie z.B. „Stéphano“, „Mirabella“, „Maddalena“ und „Hänsel“. Weitere Gastengagements führten sie an das Gärtnerplatztheater München und an das Mecklenburgische Staatstheater Schwerin. Ab April 2022 ist sie Ensemblemitglied am Staatstheater Mainz bei, wo sie u.a. als „Dorabella“ (Così fan tutte) zu erleben sein wird.
Am Theater Erfurt debütierte sie bereits als „Cherubino“ (Le nozze di Figaro) und „Musicus“ (Manon Lescaut).
Foto: © Vasilia Malteza