Iris Marie Sojer
Iris Marie Sojer wurde 1990 in Hannover in eine Sängerfamilie geboren. Zuletzt debütierte sie erfolgreich als „Sesto“ (Giulio Cesare in Egitto), „Rosina“ (Il barbiere di Siviglia) sowie in der deutschen Erstaufführung von Salvatore Sciarrinos Il canto s'attrista, perché? als „Clitemestra“. Seit der Spielzeit 2018/19 ist die Mezzosopranistin Ensemblemitglied an der Oper Wuppertal, wo sie u. a. als „Cherubino“ (Le nozze di Figaro), „Eliza Doolittle“ (My Fair Lady) und „Mercedes“ (Carmen) auf der Bühne stand. Außerdem gastierte sie am Nationaltheater Mannheim als „Zerlina“ (Don Giovanni) und „Tisbe“ (La Cenerentola), sowie als Alcina (Orlando Paladino) am Musiktheater im Revier Gelsenkirchen.
In den Jahren 2016 – 2018 war Iris Marie Sojer im Opernstudio des Nationaltheater Mannheim engagiert, wo sie ein breites Repertoire erarbeitete: sie debütierte u. a. als „Mélisande“ (Pelléas et Mélisande), „Lola“ (Cavalleria rusticana), „Berta“ (Il barbiere di Siviglia), „Alisa“ (Lucia di Lammermoor) und „Laura“ (Iolanta). Nebenbei gastierte sie an Häusern wie dem Theater Basel, Konzert Theater Bern und Pfalztheater Kaiserslautern.
Ihre ersten Schritte auf der Opernbühne machte sie bereits im Alter von vierzehn Jahren als Zweiter Knabe in Mozarts Zauberflöte an der Staatsoper Hannover. Nach dem Abitur folgte das Bachelorstudium Gesang/Musiktheater an der Universität der Künste Berlin bei Prof. Elisabeth Werres. Iris Marie Sojer studierte anschließend an der HMT München Lied- und Konzertgesang.
Die Sängerin ist Preisträgerin der Enno und Christa Springmann-Stiftung sowie Stipendiatin des Richard-Wagner-Verbands. Bei der NRW-Kritikerumfrage 2018/19 wurde sie als „Beste Nachwuchssängerin“ nominiert.