Claudia Sorokina
Claudia Sorokina absolvierte ihre Gesangsausbildung am Tschaikowsky-Konservatorium in Moskau sowie am Konservatorium „Pierre Barbizet“ in Marseille. Seit 2002 war sie als Solistin beim staatlichen russischen Fernseh- und Radio engagiert sowie an der Moskauer Helikon Oper. Sie sang u.a. unter Dirigenten wie Gennady Rozhdestvensky, Nikolai Nekrasov, Vladimir Ponkin und Evgeny Razer. Auf der Bühne war sie hier u.a. als „Tatjana“ (Eugen Onegin), „Lisa“ (Pique Dame), „Atalanta“ (Serse), „Zemfira“ (Aleko) und „Parasha“ in Strawinskys Mavra. Seit 2003 lebt sie in Frankreich. An der Oper Nizza sang sie u.a. „Micaëla“ (Carmen) und „1. Nymphe“ (Rusalka), in Marseille war sie als Solistin der Vier letzten Lieder von Richard Strauss in Marseille zu erleben. Am Theater Chemnitz sang sie 2012 die Titelpartie in Tosca und 2013 „Sélica“ in Meyerbeers Vasco da Gama (mit CD-Produktion). Als „Isabelle“ in Meyerbeers Robert le Diable war sie 2011 erstmals am Theater Erfurt zu Gast. 2012 sang sie die „Giselda“ in Verdis Die Lombarden bei den Dom-Stufen-Festspielen in Erfurt. Zuletzt war sie als „Hélène“ in Verdis Les Vêpres Siciliennes am Mainfranken-Theater Würzburg zu erleben.