Bart Driessen
1970 in den Niederlanden geboren nahm der Bass Bart Driessen zunächst ein Studium als Flötist am Königlichen Konservatorium in Den Haag auf und wechselte dann zum Gesangsstudium an die Musikhochschule in Utrecht. Daneben besuchte er die Opernschule am Sweelinck Konservatorium in Amsterdam, wo er später Mitglied des Internationalen Opernstudios wurde. Zu seinen wichtigsten Partien gehören „Sarastro“, „Leporello“, „Basilio“ (Il barbiere di Siviglia), „Mustafa“ (l’Italiana in Algeri), „Fürst Gremin“, „Timur“, „Rocco“, „Kecal“, „Osmin“, „Fasolt“, „Hunding“, „Wassermann“ (Rusalka), „Raimondo“ (Lucia di Lammermoor) und „Kaspar“. Nach seinem ersten Engagement in Coburg wechselte Bart Driessen 2000 nach Bremen. Von 2003 bis 2011 war er festes Ensemblemitglied am Opernhaus Dortmund. Engagements führten ihn u.a. zu den Schwetzinger Festspielen sowie an die Opéra National du Rhin in Strasbourg, die Nederlandse Opera in Amsterdam und an das Arts Center in Seoul.
Seit 2011 freischaffend war er u.a. als „Kaspar“ sowie als „Odoardo“ in der Weltpremiere von Marijn Simons‘ Emilia Galotti am Theater Koblenz und als „Mustafa“ in Langenthal/Schweiz zu erleben. Im Aalto-Theater Essen sang Bart Driessen u.a. den „Prior“ in Bellinis La straniera, „Vanuzzi“ in Strauss’ Die schweigsame Frau, „Tschelio“ in Prokofjews L’Amour des trois oranges, „Sagrestano“ in Tosca und am Theater Aachen „Tevye“ in Fiddler on the Roof.