Anne Keßler
Anne Keßler, geboren in Bremen, studierte zunächst Kommunikationswissenschaften an der HdK Berlin. Danach absolvierte sie ihr Schauspielstudium an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover und am Studio de Fazio in Rom. Ihr erstes Engagement führte sie von 1996-99 zu Armin Petras an das Theater Nordhausen, dort wurde sie für die Darstellung der „Prinzessin von Eboli“ (Don Carlos, R: Armin Petras) von der taz Berlin als Nachwuchsschauspielerin des Jahres nominiert. 1999 folgte sie Armin Petras an das Staatstheater Kassel. Dort spielte sie u.a. die Titelrolle in Miss Sara Sampson (R: Armin Petras), das „Gretchen“ in Faust (R: Martin Nimz), „Amanda Wingfield“ in Glasmenagerie (R: Horst Hawemann), „Lady Milford“ in Kabale und Liebe (R: Armin Petras) oder „Klytaimnestra“ in der Orestie. Bevor sie 2009 festes Ensemblemitglied der Theater & Philharmonie Thüringen (Altenburg/Gera) wurde, arbeitete sie als freischaffende Schauspielerin u.a. an der Inselbühne in Leipzig, auf Kampnagel in Hamburg, am Maxim Gorki Theater sowie den Sophiensälen Berlin. Neben ihrer Tätigkeit als Schauspielerin produziert Anne Keßler Hörexponate für nationale und internationale Museen. Seit der Spielzeit 2012/13 ist sie wieder freischaffend tätig und gastierte beispielsweise als „Madame de Tourvel“ in Gefährliche Liebschaften am Theater und Komödie am Kurfürstendamm oder in Gera/Altenburg als „Adolf Hitler“ in Mein Kampf. Hier debütierte sie auch als Regisseurin für Yasmina Rezas Komödie „Kunst“. Ihre bisherigen Arbeiten am Theater Erfurt waren Rumpelstilzchen und Der Teufel mit den drei goldenen Haaren.