Albrecht Menzel
Albrecht Menzel ist Gewinner des Grand Prix und des 1. Preises beim Internationalen Lipinski Violinwettbewerb Polen, Top-Preisträger des berühmten Premio Paganini Wettbewerb in Genua sowie des David Oistrakh Wettbewerbs Moskau. Bereits mit 13 Jahren debütierte er als Solist bei den Dresdner Musikfestspielen. Er konzertierte mit dem London Philharmonic Orchestra, dem Münchner Rundfunkorchester, dem Orchestra del Teatro Carlo Felice, dem Philharmonischen Orchester Gran Canaria, dem INSO Lviv Symphonie Orchester, der Schlesischen Philharmonie Katowice, dem Leipziger Sinfonieorchester, der Philharmonie Baden-Baden und dem Torun Symphony Orchestra unter Dirigent:innen wie Kurt Masur, Vasily Petrenko und Joana Mallwitz.
Menzel spielte u. a. auf Tournee mit Anne-Sophie Mutter in der Philharmonie Berlin, der Carnegie Hall New York, der Chicago Symphony Hall, dem Auditorio Nacional Madrid, der Roy Thomson Hall Toronto, in der Tonhalle Düsseldorf sowie bei den Salzburger Festspielen. Als Kammermusiker arbeitet er mit Künstlern wie Gidon Kremer, Steven Isserlis, Igor Levit, Jan Vogler, Julian Rachlin, Nils Mönkemeyer sowie Jörg Widmann. Menzel ist künstlerischer Leiter und Gründer des Musik Festival Radebeul sowie einer Konzertreihe im UNESCO Weltkulturerbe Schloss Corvey. Ausgezeichnet wurde Menzel mit einem Stipendium der Jürgen Ponto-Stiftung Frankfurt, dem Eduard-Söring-Preis und dem Gerd-Bucerius-Stipendium der Deutschen Stiftung Musikleben Hamburg. Sein Album thoughts erschien bei Oehms Classics.
Menzel studierte bei Boris Kuschnir und Julian Rachlin. Zudem besuchte er Internationale Meisterklassen bei Zakhar Bron, Ana Chumachenko, Natalia Gutman, Igor Ozim und Gabor Takacs-Nagy. Er spielt die Lady Hallè/Ernst Stradivari Violine (Cremona 1709), eine Leihgabe der Deutschen Stiftung Musikleben Hamburg und ist Thomastik-Artist. Zuletzt war er im Theater Erfurt 2017 mit Mozarts Violinkonzert zu Gast.