Eine Ausstellung im Rahmen der Begleitveranstaltungen zu Weiße Rose
Im Foyer des Theaters Erfurt ist ab heute bis zum 30. April 2025 die Wanderausstellung Was konnten sie tun? Widerstand gegen den Nationalsozialismus 1939–1945 jeweils zu den Vorstellungen im Großen Haus zu sehen. Die Ausstellung der Stiftung 20. Juli 1944 in Zusammenarbeit mit der Gedenkstätte Deutscher Widerstand zeigt auf 25 Tafeln, wie vielfältig die Formen des Widerstandes gegen den Nationalsozialismus waren. Manche Menschen verbreiteten Informationen ausländischer Rundfunksender, druckten Flugblätter und verteilten sie. Andere halfen verfolgten Juden, Kriegsgefangenen oder Zwangsarbeitern. Und einige versuchten, Hitler zu stürzen, um seine verbrecherische Herrschaft und den Krieg zu beenden.
Neben der Ausstellung sollen verschiedene Begleitveranstaltungen zur Kammeroper Weiße Rose den Blick weiten. Das Stück soll, so Komponist Udo Zimmermann, zu jeder Zeit „gegen die Gleichgültigkeit“ wirken. So schlagen wir auch den Bogen in die heutige Zeit: Mit der Einladung einer Reporterin von CORRECTIV, die Einblicke in die Recherchen der Redaktion zum Thema Rechtsextremismus geben wird sowie mit einem kostenfreien Vortrag der mobilen Beratung in Thüringen – MOBIT – deren Referent den Kulturkampf der Neuen Rechten, die die deutsche Erinnerungskultur gern abschaffen würde, thematisiert.