In acht Wochen findet die Premiere im Großen Haus statt
In Verdis berühmter Oper dreht sich alles um politische Intrigen, Liebe, Verrat und Mord. Die handelnden Figuren sind innerlich tief zerrissen und stehen unter dem Einfluss der Spannung zwischen öffentlicher Verantwortung und der drohenden politischen Gefahr. Wie verändert Macht die Menschen und wie beeinflussen äußere Zwänge, die Liebe und die Moral das eigene Selbstbild? Mit diesen und vielen anderen Fragen setzt sich die Regisseurin Katharina Kastening in ihrer Inszenierung auseinander. Gemeinsam mit dem Ausstatter Hank Irwin Kittel wird unter anderem mithilfe von Videoprojektionen ein dystopisches Weltbild erschaffen, das das Ausmaß und die Folgen von Zerstörung und Zerfall unserer Erde zeigt. Während die Elite in einem luxuriösen Schutzraum unter der zerstörten Erde das Leben noch in vollen Zügen genießt und dieses bis zum nahenden Ende auskosten will, fristet das einfache Volk, dargestellt und gesungen vom Opernchor des Theaters, sein Dasein in noch tieferen höhlenartigen Gefilden. Aus der Masse ist kaum ein Einzelner zu erkennen. Nur die Verschwörer stechen mit ihren scharlachroten Bändern hervor.
Ob Riccardo für mehr Gerechtigkeit sorgen wird, ob Amelia ihre Gefühle gegenüber Riccardo verheimlichen kann, ob die wilde Anführerin Ulrica erfolgreich ist, ob Silvano endlich die ersehnte Belohnung für seine harte Arbeit erhält und was am Ende auf dem Ball passiert, wird sich zeigen.
Die Premiere findet am 7. Februar 2026 im Großen Haus statt. Weitere Informationen und Karten zum Stück erhalten Sie im Besucherservice sowie online.