Probenstart für ELIAS

Das Regieteam verspricht jede Menge Action und Science-Fiction

Ein biblischer Prophet als Titelfigur eines Opernabends? Das klingt erst einmal ungewöhnlich, ist es auch, denn das Oratorium Elias von Felix Mendelssohn Bartholdy wurde eigentlich für den Konzertsaal geschrieben. „Inhaltlich bieten die Bibeltexte aber so viel Dramatik, dass man das Oratorium auch szenisch mit intensiven Bildern haptisch und sinnlich auf die Bühne bringen kann“, erklärt Ausstatter Hank Irwin Kittel zu Beginn der Proben. Große Chorszenen dominieren die Partitur und es geht um große Fragen: Wer ist der richtige Gott? Und welcher Prophet ist der richtige? „Die packende Musik von Mendelssohn und die wunderschönen Arien, gesungen von insgesamt acht Solistinnen und Solisten, werden die emotionale Intensität der Inszenierung noch verstärken“, verspricht Regisseur Jürgen R. Weber. Sein Regiekonzept bewegt sich zwischen Herr der Ringe und Stargate. Mit fantasievoll gestalteten Kostümen von Tristan Jaspersen, zum Teil aus Lack und Leder, und integrierten Videoinstallationen von Gretchen fan Weber wird das szenische Oratorium Elias zu einem unvergesslichen Kunsterlebnis. Darüber hinaus ergründet die Inszenierung die Zeit der Entstehung des Monotheismus bzw. des heutigen Gottesbildes und lädt zugleich zu einer Zeitreise durch 3.000 Jahre Religions- und Kunstgeschichte ein.

Am 29. März 2025 um 19 Uhr findet die Premiere statt. Ein Abend voller Emotionen, an dem jeder für sich selbst entscheiden kann, was er aus dem Stück mit all seinen Widersprüchen mitnimmt.

Karten und weitere Informationen erhalten Sie in unserem Besucherservice und online.