Große Vorfreude auf eine unglaublich unterhaltsame Show auf den Domstufen
Mit zwei musikalischen Kostproben, zum einen von Ks. Katja Bildt, mit dem Maria Magdalena Song Wie kann ich nur lieben? und zum anderen von Ks. Máté Sólyom-Nagy mit dem Herodes' Lied, begleitet durch Leonie Bulenda am Klavier, wurden die rund 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der heutigen Pressekonferenz perfekt auf die 33. DomStufen-Festspiele eingestimmt.
Vom 7. bis 30. August 2026 präsentiert das Theater Erfurt nach 21 Jahren erneut Andrew Lloyd Webbers ersten, ganz großen Broadway-Hit Jesus Christ Superstar auf den Domstufen. In der Inszenierung von Regisseur Peter Lund mit dem Bühnenbild von Hank Irwin Kittel, der damit seine Zeit als Ausstattungsleiter im Theater Erfurt nach 24 Jahren beendet, erleben Sie eine Zeitreise von der historischen Weihnachtsgeschichte bis zum hysterischen amerikanischen TV-Gottesdienst. Dabei bleibt eines in diesen 2000 Jahren immer gleich: Die Botschaft Jesu wird missverstanden, manipuliert und missbraucht. „In sieben überdimensionalen Bilderrahmen wollen wir die ewige Geschichte der Ausgrenzung von Minderheiten durch die Jahrhunderte erzählen, denn offensichtlich haben wir immer noch nicht gelernt, unsere Nächsten wie uns selber zu lieben. Heute leider weniger denn je“, sagt Peter Lund.
„Die Grundidee für das Bühnenbild stammt von den Bildstöcken der Kreuzwege, die den (Leidens)weg Jesu in einzelnen Stationen zeigt. Wir haben dafür sieben riesige beleuchtbare Bilderrahmen platziert, die „tanzend“, leicht angekippt, die Domstufen hinaufführend verschiedene Orte des Wegs verkörpern. Im Zentrum des Ganzen steht der Abendmahlstisch, der zur großen Showbühne wird. Ebenso wie die Rahmen, in denen sich nach der Pause Vorhänge befinden, die als Projektionsflächen dienen und das Ganze bildlich unterstützen. Es gibt außerdem eine, für bestimmte Situationen ausfahrbare, Himmelstreppe, die hinauf auf die Kavaten führt“, erklärt Kittel.