Die Proben für das Schauspiel mit Musik ab fünf Jahren haben begonnen
Ein großer, bunter Holzspielplatz mit Rutschstange, Klettersprossen und Strickleiter, eine Holzwerkstatt und ein Klassenzimmer mit richtig coolen alten Schulbänken gehören zu Pinocchios Welt. Hier kennt er sich aus. In Gepettos Werkstatt hat alles begonnen. Aus einem verzauberten Stück Holz wurde Pinocchio geschnitzt. Im Gegensatz zu den starren Holzpuppen und Marionetten, denen Pinocchio auf seinen Abenteuern durch den beweglichen Pinienwald in einem roten Planwagen begegnet, fühlt er sich wie ein richtiger Junge. Er reißt von zu Hause aus, um die Welt zu entdecken, wobei er in so manche Falle tappt und feststellen muss, dass seine Nase beim Lügen immer länger wird. Er trifft unter anderem auch auf Fuchs und Katze, zwei hinterlistige Gauner, die nichts Gutes im Schilde führen, wird ins Meer geworfen und rettet schließlich seinen Vater aus dem Bauch eines riesigen Fisches.
Die neue Fassung der Geschichte von Nils Strunk und Lukas Schrenk unter der Regie von Ioana Petre kommt ganz ohne Drohungen aus. Mit toller Musik von Klassik bis Italo-Pop, abgespielt vom Band mit Live-Gesang, entsteht jede Menge italienisches Flair – passend zur Abstammung Pinocchios und zum bezaubernden Bühnenbild von Norman Heinrich. Die berühmte Holzpuppe wurde 1883 vom italienischen Schriftsteller Carlo Collodi erfunden. Sein Name setzt sich aus den italienischen Wörtern pino (Pinie) und occhio (Auge) zusammen.