Prominenter Gast im 3. Sinfoniekonzert

Jan Vogler spielt den Solopart auf einem Stradivari-Cello

Das Philharmonische Orchester Erfurt unter der Leitung von Generalmusikdirektor Hermes Helfricht lädt am 30. und 31. Oktober 2025 jeweils um 19.30 Uhr zum 3. Sinfoniekonzert mit dem renommierten Cellisten Jan Vogler ein.

Den Auftakt des Konzerts bilden zwei Meisterwerke des französischen Repertoires. Gleich zu Beginn entführt Claude Debussys Prélude à l’après-midi d’un faune in eine träumerisch-schwebende Klangwelt. Das impressionistische Stück ist von betörender Sinnlichkeit und wurde auch als Ballettmusik berühmt. Anschließend steht mit dem ersten Cellokonzert von Camille Saint-Saëns ein weiteres Highlight der Celloliteratur auf dem Programm. Es verbindet brillante Virtuosität mit berührender Melodik und vereint technische Meisterschaft und emotionale Tiefe auf faszinierende Weise.

Den Solopart übernimmt Jan Vogler, einer der renommiertesten Cellisten unserer Zeit. Als Intendant der Dresdner Musikfestspiele und Künstlerischer Leiter des Moritzburg Festivals prägt er das Musikleben weit über die Konzertbühne hinaus. In Erfurt spielt er auf seinem kostbaren Stradivari-Cello „Castelbarco / Fau“ von 1707 – ein Klangereignis, das man nicht verpassen sollte.

Seine bemerkenswerte Karriere hat ihn mit namhaften Dirigenten und international renommierten Orchestern zusammengebracht. Zu den bisherigen Höhepunkten von Jan Voglers Tätigkeit als Solist zählen die Auftritte mit dem New York Philharmonic, sowohl in New York als auch im Rahmen der Wiedereröffnung der Dresdner Frauenkirche unter Lorin Maazel 2005. Er konzertierte mit Orchestern wie den Chicago, Boston und Pittsburgh Symphony Orchestras, dem City of Birmingham Symphony Orchestra und dem BBC Symphony Orchestra, dem Orchestra dell‘ Accademia di Santa Cecilia, den Wiener Symphonikern und den Münchner Philharmonikern.

Die zweite Sinfonie von Brahms nimmt mit ihrem freundlichen, beinahe heiteren Gesamteindruck den zweiten Teil des Konzerts für sich ein und gilt als dessen populärste und eingängigste Sinfonie. Er schrieb sie fernab der Metropole Wien in der Sommerfrische und bezeichnete sein Werk als „hübsch und lieblich“, zugleich aber auch als „melancholisch, daß Sie es nicht aushalten“.

Nur noch wenige Karten sind im Besucherservice und online erhältlich.

Das Bild zeigt Cellist Jan Vogler.
Foto: Marco Grob | Jan Vogler