Die Theater schließen, die Demokratie stirbt. Und wo ist sie, die Öffentlichkeit, welche Foren der Anwesenheitskommunikation, der lebendigen Debatte könnte Theater bieten? Über uns kreisen die Haifische und wir…? Bereiten eine Operntalkshow vor. Ins Haifischbecken am 2. Dezember werden Jakob Arnold, junger Theaterregisseur und Mitinitiator des Theaterfestivals PHOENIX, der Bühnenbildner Christoph Ernst, Tobias Knoblich, Dezernent für Kultur und Stadtentwicklung der Stadt Erfurt, mit uns springen. Gastgeberin Martina Veh diskutiert mit ihnen die wirklich unbequemen Themen des Tages. Die Gespräche werden begleitet von Frido Mann, Autor von Democracy will win, dem Violinist Vesselin Paraschkevov, dem Theatermusiker Franz Leander Klee und Ensemblemitgliedern des Theaters Erfurt.
Das Verhältnis zwischen Realität und Kunst – das versucht auch die neueste Folge der Reihe Eine Stunde Neuland zu beleuchten. LIEBSTER VATER! (non fiction) – man muss sich nichts ausdenken, nur genau beschreiben, was los ist. Máté Sólyom-Nagy lässt Kafkas Brief an den Vater und die eigene Erzählung, wie er die Zeit am Sterbebett seines Vaters erlebt hat, aufeinandertreffen. Dabei stellt er sich und die eigenen Gefühle in einem Museumsraum aus. Obwohl nicht gesungen wird, entspricht der Abend der Vorstellung von einem Opernhaus als Kraftwerk der Gefühle. Liebster Vater! (non fiction) hat am 9. Dezember Premiere.