Takahiro  Nagasaki

Takahiro Nagasaki

Dirigent | Gast

Der junge japanische Pianist und Dirigent Takahiro Nagasaki studierte in seiner Heimat Komposition sowie Liedgestaltung, Kammermusik, Solo-Klavier und Dirigieren an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ in Leipzig. Im Laufe seiner Ausbildung war er außerdem als Musikalischer Assistent an der Mitteldeutschen Kammeroper Wittenberg und bei den Bad Hersfelder Opernfestspielen sowie als Gast-Repetitor an der Oper Leipzig tätig. Seit seinem ersten öffentlichen Auftritt beim Peñíscola Musikfestival in Spanien im Jahr 2007 blickt Takahiro Nagasaki bereits auf zahlreiche Darbietungen als Solist und Begleiter in verschiedenen Konzertsälen Europas zurück. Seit der Spielzeit 2009/10 ist er als Repetitor mit Dirigierverpflichtung bei Theater & Philharmonie Thüringen fest engagiert. 2011 stand er zum ersten Mal als Dirigent der Zauberflöte am Pult des Orchestergrabens. Seither übernahm er die Musikalische Leitung von Musiktheater- und Ballettproduktionen wie La Bohème, Die verkaufte Braut, Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny, Udo Zimmermanns Weiße Rose, Joseph Haydns Die Feuersbrunst, Per Nørgårds Nuit des Hommes, Schwarzer Schwan (Schwanensee) sowie von Philharmonischen Schlosskonzerten und Schülerkonzerten. Wiederholt trat Takahiro Nagasaki auch als Cembalist, Kammermusiker und Liedbegleiter in Konzerten von Theater & Philharmonie Thüringen in Erscheinung. Ferner intensivierte er seine Arbeit als Dirigent, u. a. mit dem Philharmonischen Orchester Altenburg-Gera, dem Kammerorchester der Europa-Philharmonie, dem Orchester der Musikalischen Komödie Leipzig sowie dem Bad Hersfelder Festspielorchester und Festspielchor. 2013 dirigierte er zum ersten Mal den weltberühmten Thomanerchor in der Thomaskirche in Leipzig. Takahiro Nagasaki erhielt zudem diverse Preise und Auszeichnungen: Nach dem ersten Erfolg beim Kompositionswettbewerb in Japan folgten u. a. zweimal der „Klavierpartner-Preis“ beim Lortzing-Gesangswettbewerb, ein Stipendium der „Okada – Bunka“ Stiftung und das Bayreuth-Stipendiat des Richard-Wagner-Verbandes.