Jürgen  Kirner

Jürgen Kirner

Bühnenbildner

Er studierte Visuelle Kommunikation und Bühnenbild in Kassel, Hamburg und Berlin und arbeitete als Assistent u.a. mit Florian Etti, Heinz Hauser und Robert Wilson. Seit 2001 ist er mit zahlreichen bildnerischen Arbeiten im Schauspiel-, Musiktheater-, Performance- und Tanzbereich tätig. Seine Arbeiten führten ihn an das Düsseldorfer Schauspielhaus, wie auch an die Stadsschouwburg Antwerpen, die Bayerische Staatsoper München, das Opernhaus Halle, Stadttheater Heidelberg und Badisches Staatstheater Karlsruhe, die Landestheater Salzburg und Linz, das Theater St. Gallen und Bern sowie die Sommerfestspiele Montpellier. Für den Opernregisseur Aron Stiehl entwarf er Bühnen- und Kostümbild für die an der Bayerischen Staatsoper uraufgeführte Oper Medusa sowie u.a. für Fidelio, Lady Macbeth von Mzensk, Il trovatore, La traviata, Il mondo della luna, Madama Butterfly, La Bohème, Le nozze di Figaro, Pagliacci, und Der fliegende Holländer. Mit Zubin Mehta und dem Israelic Philharmonic Orchestra entstand die Produktion Die Entführung aus dem Serail in Tel Aviv und Jerusalem sowie in Koproduktion mit der Oper Leipzig Wagners Das Liebesverbot für die Bayreuther Festspiele. Mit Peter Lund arbeitete er an mehreren Musiktheaterproduktionen an der Neuköllner Oper und 2004 erstmals am Theater Erfurt (Die Dollarprinzessin). Im Haus für Mozart Salzburg entstand mit dem Regisseur Andre Heller-Lopez eine Tosca. Für Pascale Chevroton konzipierte er die Bühnenbilder für My Fair Lady, Sweet Charity, Kuss der Spinnenfrau, Jekyll & Hyde, Der Mann von La Mancha, Die lustige Witwe und Il prigioniero/Suor Angelica. Mit dem Stuttgarter Ballett und den Produktionen Letters of Others und Bass Concerto begann eine enge Zusammenarbeit mit der Choreografin Bridget Breiner. Für ihre Choreografie von Ruß am Musiktheater im Revier in Gelsenkirchen, die 2013 den Theaterpreis „Faust“ gewann, sowie für Charlotte Salomon (Faust-Preis 2015) schuf er Bühnenbild und Kostüme.