Hermann  Feuchter

Hermann Feuchter

Bühnenbildner | Gast

Hermann Feuchter studierte Bühnen- und Kostümbild am Mozarteum in Salzburg. An der Oper Frankfurt setzte er mit Veit Volkert und Barbara Mundel Der Barbier von Bagdad, Samson et Dalila sowie L’Histoire du Soldat, mit Nicolas Brieger Die Eroberung von Mexico sowie Cardillac und mit Anselm Weber u. a. Káťa Kabanová in Szene. Weitere Engagements führten ihn u. a. nach Tokio (Eine florentinische Tragödie, Gianni Schicchi mit Karoline Gruber), zu den Salzburger und den Bregenzer Festspielen (szenische Rauminstallation von Georg Friedrich Haas’ Die schöne Wunde mit Wolfgang Göbbel), nach Genf (Uraufführung von Michael Jarells Galilée), Hamburg (L’incoronazione di Poppea mit Karoline Gruber), München (Busonis Doktor Faust mit Nicolas Brieger), Brüssel, Zürich, Stuttgart, Darmstadt, Nürnberg und Essen. Mit der Regisseurin Elisabeth Stöppler erarbeitete Neunzehnhundert (2010/2011 im Bockenheimer Depot) in Frankfurt sowie die Inszenierungen Norma (in Gelsenkirchen und Mainz) und Don Carlo in Mainz. Gemeinsam setzten sie 2014/2015 Händels Oratorium Saul am Staatstheater Braunschweig in Szene.

Am Theater Erfurt gestaltete Hermann Feuchter 2003 das Bühnenbild der zur Eröffnung des neuen Opernhauses gezeigten Uraufführung von Peter Aderholds Oper Luther. Zusammen mit Bálazs Kovalik entstanden Martín y Solers L´abore di Diana und Jonathan Doves Flight im Prinzregententheater München, Il trovatore in Nürnberg, Verdis Macbeth in Bielefeld und Manfred Trojahns Was ihr wollt in Hannover.

Neben seinen Theaterarbeiten ist Hermann Feuchter auch als Maler und Rauminstallateur tätig. Ausstellungen seiner Werke fanden u. a. in Münster, Kassel und Berlin statt.