Friederike  Karig

Friederike Karig

Regisseurin | Gast

Friederike Karig ist freischaffende Regisseurin, Librettistin und Autorin für Kindermusiktheater, szenische Konzerte und freie Formate. Nach dem Opernregie-Studium in Hamburg war sie als Regieassistentin und Spielleiterin an den Opernhäusern in Kiel und Hannover sowie bei Opernfestivals im deutschsprachigen Raum engagiert. Während dieser Zeit wurden ihr im Kindermusiktheater eigene Regie-Aufträge anvertraut, in Kiel u. a. Die feuerrote Friederike, Die verwandelte Katze und Sid, die Schlange, die singen wollte, in Hannover Schaf und Bi-Ba-Butzemann!.

An die Junge Oper Hannover kehrte sie mit den Produktionen Moby Dick (2016) und Club Figaro (2017, beide im Ballhof Eins) sowie der Neukonzeption des Kinderfestes zurück. 2018 übernahm sie die Stückentwicklung Und wie klingst du?, die in dieser Saison wieder aufgenommen wurde. Im Januar 2020 folgte mit Kuckuck Musiktheater für das allerjüngste Publikum; im März 2020 gestaltete sie zum fünften Mal das „Kinderfest im Opernhaus“ der Staatsoper Hannover. Seit 2018 ist Friederike Karig außerdem Regisseurin der WDR Familienkonzerte des KiRaKa (KinderRadioKanal) und Autorin weiterer Formate des WDR.

Als Autorin gab Friederike Karig 2013 ihr Debüt bei den Festwochen der Alten Musik Innsbruck mit dem Kinder-Musiktheater Hokus, Pokus, Musikus!. Auf das Jugendmusical Schockorange! und die Uraufführung Kalif Storch (beides Theater Kiel) folgte 2015 Das Dschungelbuch bei den DomStufen-Festspielen in Erfurt. Am Theater Erfurt erlebt in ihrer Regie mit Mio, mein Mio nach einem Buch von Astrid Lindgren eine Familienoper ihre Uraufführung, für die sie auch das Libretto verfasste. Gemeinsam mit Komponist Peter Leipold einstand auch ihr Libretto zur Familien-Kammeroper Der goldene Brunnen nach einem Märchen von Otfried Preußler. Als Auftragswerke der Deutschen Oper am Rhein schuf sie zudem die Libretti zu Lucia Ronchettis Familienoper Das fliegende Klassenzimmer nach Erich Kästner und für das Musiktheaterwerk Glas mit Musik von Caio de Azevedo, die dort beide 2022 zur Uraufführung gebracht werden.