Camila Ribero-Souza

Sopranistin | Gast

Die in Brasilien geborene, deutsche Sopranistin studierte Gesang in der Faculdades Santa Marcelina (Brasilien) und dem Royal Norther College of Music (England). Sie war in der Saison 2009/2010 Mitglied des ehemaligen Netherland Opera Studios. Zwischen 2011 und 2018 war sie als Solistin am Meininger Staatstheater engagiert. Seit 2018 ist sie Ensemble-Mitglied des Deutschen Nationaltheaters Weimar.

Sie hat „Irene“ in Wagners Rienzi an der Deutschen Oper Berlin gesungen, „Eva“ bei den Bayreuther Festpielen gecovert und ihr wurde der Titel „Sängerin des Jahres“ für ihre Leistung als „Marschallin“ von der Zeitschrift Opernwelt verliehen. Unter anderem hat sie die Titelrolle in Puccinis Tosca in Meiningen, Ingolstadt und Weimar, „Gräfin Madeleine“ in Strauss´ Capriccio in Meiningen, „Venus“ und „Elisabeth“ in Wagners Tannhäuser, „Amelia“ in Verdis Un ballo in maschera in Meiningen, Weimar, Pforzheim und Chemnitz, „Rosalinde“ in Johann Strauss´ Die Fledermaus in Meiningen und Wiesbaden, Verdis Aida in Plauen-Zwickau, Kálmáns Die Csárdásfürstin und Gräfin Mariza, Janaceks Katja Kabanova in Meiningen, Krefeld und Manchester gesungen.

Diese Spielzeit ist sie als „Aida“ in Plauen-Zwickau, „Venus/Elisabeth“ in Eisenach und als Mutter in Hänsel & Gretel und Tosca in Weimar zu hören. Sie wird im März 2020 in Weimar ihr Rollendebüt als „Ariadne auf Naxos“ (Richard Strauss) geben.