Balázs  Kovalik

Balázs Kovalik

Regisseur | Gast

In Budapest geboren, studierte Balázs Kovalik Regie an der Bayerischen Theaterakademie in München und inszenierte am Prinzregententheater Herzog Blaubarts Burg, eine Produktion, die dann auch am Opernhaus Kairo gezeigt wurde. Seine Karriere als Opernregisseur führte ihn weiterhin an das Nationaltheater in Szeged und das Opernhaus Bergen (Turandot) sowie zum Staatstheater Schwerin und zum Miskolc Opernfestival (Eugen Onegin). An der Bayerischen Staatsoper zeichnete er für die Regie von Peter Eötvös Die Tragödie des Teufels verantwortlich, an der Oper Bonn inszenierte er Káťa Kabanová, an der Staatsoper Hannover Die Liebe zu den drei Orangen und an der Staatsoper Berlin Die verkaufte Braut. Am Ungarischen Nationaltheater Budapest führte er ebenso mehrfach Regie (u.a. Le Grand Macabre, Peter Grimes, The Turn of the Screw) wie auch an der Oper Leipzig (Die Frau ohne Schatten, Turandot). Regelmäßig inszeniert er auch an der Bayerischen Theaterakademie August Everding (u.a. La bohème), wo er seit 2012 den Master-Studiengang Musiktheater/Operngesang leitet. Beim Budapester Spring Festival inszenierte er einen Mozart-Marathon mit den Da Ponte-Opern. Zwischen 2007 und 2010 war er Künstlerischer Leiter der Ungarischen Staatsoper und brachte dort Inszenierungen von Elektra, Fidelio, Xerxes, Turandot, Il barbiere di Siviglia, Mefistofele und Jozsef Saris Sonnenfinsternis heraus. Zuletzt inszenierte er Mozarts Le nozze di Figaro am Staatstheater Braunschweig, Pendereckis Teufel von Loudon an der Staatsoper Hannover, Il trovatore am Staatstheater Nürnberg, Aida am Kroatischen Nationaltheater Zagreb, Agrippina und Der misslungene Brautwechsel am Stadttheater Gießen, Peter Grimes am Münchener Staatstheater am Gärtnerplatz und Viktor Ullmanns Der Sturz des Antichrist an der Oper Leipzig.