Zweimal Moskau - Odessa und zurück

Zweimal Moskau - Odessa und zurück

Die Tage der jüdisch-israelischen Kultur stehen 2021 unter dem Motto „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“. Ziel der Veranstaltungsreihe ist es, die Vielfalt und Schätze dieser bunten und außergewöhnlichen Kultur hervorzuheben und zu zeigen. Der Komponist Leonid Guralnik ist Mitglied der Jüdischen Landesgemeinde Thüringen und lebt in Erfurt. Unter seinen Werken befinden sich die bislang nicht aufgeführten Kammeropern Elya und Margarita und Die Sünde Jesu (nach Kurzgeschichten von Isaak Babel) sowie ein Liederzyklus auf Texte von Rachel Korn.

In Elya und Margarita muss der jüdische Kaufmann Elya die Stadt verlassen, weil ihm sonst die Deportation in ein Lager droht. Am Abend vor seiner Abreise besucht er die Prostituierte Margarita. Zwischen beiden entwickelt sich eine seltsam lakonische Beziehung. Am nächsten Morgen bringt Margarita ihren Freier zum Zug nach Odessa.

In Die Sünde Jesu führt das Dienstmädchen Arina eine uneheliche Beziehung mit dem Hausknecht, bis dieser plötzlich zum Militärdienst eingezogen wird. Arina beschwert sich daraufhin bei Jesus darüber, ohne Mann leben zu müssen: Jesus mahnt sie zur Enthaltsamkeit, schickt ihr aber als Kompromisslösung den Engel Alfred.

Termine & Karten

  • 30.10.21 Sa
    20:00 Uhr / STUDIO.BOX
    Premiere
  • 31.10.21 So
    18:00 Uhr / STUDIO.BOX
  • 14.11.21 So
    15:00 Uhr / STUDIO.BOX

Besetzung

Besetzung

Inszenierung

Reinhard Schwalbe

Reinhard  Schwalbe
Ausstattung

Hendrik Kürsten

Hendrik  Kürsten
Regie Puppentheater

Monika Bohne

Monika  Bohne
Projektionen

Hansol Park

Hansol  Park
Regieassistenz

Martin Müller

Martin  Müller
Sprachcoaching Russisch

Lev Guzman

Lev  Guzman

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