Triumph der Liebe

Triumph der Liebe

Königin Leonora weiß um die Unrechtmäßigkeit ihrer Herrschaft. Ihr Vater hatte einst die Königsfamilie ermordet, um selbst an die Macht zu kommen. Einzig der junge Prinz Medoro überlebte das Massaker, ist seither aber spurlos verschwunden. Zufällig erfährt Leonora von dessen Aufenthaltsort im Haus des Philosophen Edoardo und dessen Schwester Francesca. Als Mann verkleidet und unter dem Namen Riccardo sucht Leonora Einlass bei Edoardo, um dort Medoro die ihm zustehende Königskrone zurückzugegeben. Doch der scheinbar so einfache Plan führt zu einem bald heiteren, bald tragische Züge annehmenden Verwirrspiel. Denn Leonora hat mit allem gerechnet - nur nicht mit der Liebe. Und so fällt sie von einem Herzensabenteuer in das andere: als Riccardo mit Francesca, unter dem Namen Aspasia mit Edoardo und schließlich in Gestalt des jungen Orlando mit Prinz Medoro selbst. Keiner der Beteiligten wird das Gefühlschaos unbeschadet überstehen, vor allem wegen des windigen und geschäftstüchtigen Gärtners Cecco!

Was wäre, wenn Johann Sebastian Bach eine Oper geschrieben hätte? Dirigent Samuel Bächli ist dieser Frage auf die ihm eigene schöpferische Art nachgegangen und hat mit dem Triumph der Liebe seine eigene, gleichermaßen von Publikum und Kritik gefeierte Antwort vorgelegt. Das musikalische Material stammt aus Kantaten Johann Sebastian Bachs, die Handlung basiert auf dem gleichnamigen Intrigenspiel von Pierre Carlet de Marivaux aus dem Jahr 1732.

Premiere Sa, 5. März 2011, Studio


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