Peer Gynt
Peer Gynt
Peer Gynt

Peer Gynt

„Sei dir selbst genug!“ – mit dieser Forderung aus der Welt der Trolle sieht sich Titelheld Peer Gynt immer wieder konfrontiert. Zugleich verführt und angewidert von diesem Lebensmotto begibt sich Peer auf die Suche nach sich selbst und muss nach unzähligen Phantastereien, unüberlegten Handlungen und gescheiterten Lebensentwürfen kurz vor seinem Lebensende feststellen, dass sein wahres Ich nicht aus einem gefestigten Kern, sondern – wie eine Zwiebel – lediglich aus unterschiedlichsten Schalen besteht. Einzig seine Geliebte Solvejg, die bis zum Ende auf ihn wartet und unbeirrt an ihn glaubt, ermöglicht einen vollkommen anderen Blick auf den Lebensweg des Peer Gynt.

Henrik Ibsens Drama aus dem Jahr 1867 dient dem Choreografen Gregor Zöllig als Vorlage für die tänzerische Auseinandersetzung mit den Themen Identitätssuche, Liebe, Sexualität, Hoffnung und Tod. Der britische Jazz-Kontrabassist und Komponist Gavin Bryars schrieb für diesen Tanzabend neue Musik auf der Grundlage von Edvard Griegs Peer-Gynt-Suite.

Fotos: Staatstheater Braunschweig

Vorstellungen 09. bis 17. November 2019, Großes Haus

Besetzung

Alice Baccile Aase | Brendon Feeney Peer Gynt | Mara Sauskat Solvejg | Nao Tokuhashi Ingrid | Adrian J. Wanliss | Alice Gaspari | Bettina Bölkow | Anna Degen | Mariateresa Molino | Jonathan Bringert | Joshua Haines | Levente Bálint | Steffi de Leeuw | Georges Hann | Johannes Lind | Mátyás Ruzsom