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Medea
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Medea

Die Frau, die ihre Kinder umbringt – Medea, das verruchte Weib der Mythologie –, erregt gleichermaßen Mitleid und Abscheu. Für ihre Liebe zu Jason hat sie alles gegeben: ihr Land verraten, ihren Bruder getötet und das heilige goldene Vlies gestohlen. Als Jason sie nun verlässt, um Dirce zu heiraten, beginnt die brutale Rache der Medea. Ihr vielschichtiger Charakter – ihre geheimnisvolle Schlangennatur, ihre Liebe, ihr leidenschaftlicher Rachetrieb, der Gram der Verstoßenen und das Leid der Mörderin – ist in Cherubinis Oper als beeindruckendes Seelenpanorama ausgedeutet.

„Für mich ist Cherubini der beachtenswerteste von allen lebenden Opernkomponisten.“ – dieses Zitat stammt von keinem Geringeren als Ludwig van Beethoven. In Florenz geboren, verbrachte Luigi Cherubini (1760 – 1842) den größten Teil seines Lebens in Paris, wo er das Opernleben fest in seiner Hand hielt und ab 1822 als gefürchtet strenger Direktor des Pariser Konservatoriums die nächste Generation von Komponisten prägte.

Medea ist heute die bekannteste Oper Cherubinis, was sie einer kuriosen Rezeptionsgeschichte zu verdanken hat. Eine deutschsprachige Bearbeitung des Werks mit Rezitativen wurde weiter ins Italienische übersetzt und 1953 von Maria Callas gesungen, die in der Titelpartie große Erfolge feierte. Dadurch war Medea lange als italienische Oper bekannt, bevor 2008 die französische Originalfassung mit Dialogen wiederbelebt wurde.

Premiere Sa, 11. November 2017, 19.30 Uhr, Großes Haus
Matinee - Regieteam und Ensemble stellen sich vor: So, 29.10.2017, 11 Uhr, Großes Haus, Eintritt frei
Rang frei!
- Einführung und Probenbesuch: Di, 07.11.2017, 18.30 Uhr, Eingang Studio

AUSSTELLUNG ZUR PRODUKTION

Ausstellungseröffnung: 11. November 2017, 18.30 Uhr, Foyer
Ausstellung zu Luigi Cherubini und seiner Oper Medea in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar

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