Macbeth
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Macbeth

Der schottische Edelmann Macbeth trifft auf eine Gruppe Hexen, die ihm eine merkwürdige Prophezeiung machen: Sie weissagen ihm die Ernennung zum Herrn von Cawdor und als nächsten Schritt die Königskrone. Als sich die erste Vorhersage kurz darauf ohne sein Zutun erfüllt, zieht Macbeth – von seiner Ehefrau angestachelt – eine fatale Konsequenz: Er nutzt die Anwesenheit des Königs, der als Gast in sein Haus gekommen ist, um ihn im Schlaf heimtückisch zu ermorden. Da es ihm gelingt, den Verdacht von sich abzulenken, erlangt Macbeth tatsächlich die ersehnte Königswürde. Von da an geraten er und Lady Macbeth in eine Spirale von Gewalt, Schuld und Wahnsinn. Der wiederum von den Hexen prophezeite Niedergang ist jedoch nicht aufzuhalten.

Für seine erste Shakespeare-Vertonung wählte Verdi eine der düstersten Tragödien von beinahe antiker Schicksalshaftigkeit. Neben der Charakterisierung der Titelfigur galt der Figur der Lady Macbeth die besondere Aufmerksamkeit des Komponisten. Seine Forderung nach einer – je nach Situation – auch „hässlichen“ sprachlichen, gesanglichen und szenischen Rollendarstellung ist bezeichnend für Verdis musikdramatischen Instinkt.

Premiere 24. April 2016, Großes Haus

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