Face Me - Le Sacre du printemps

Face Me - Le Sacre du printemps

Die virtuelle Welt ist eine stetig wachsende Landschaft von Angeboten. Wie nutzen wir ihre Möglichkeiten und gehen mit ihren Freiheiten um? Treten wir in dieser Welt als selbstbestimmte Gestalter oder manipulierte Geschöpfe in Erscheinung? face me verwischt die Grenzen von Realität und medial generierter Wirklichkeit. Die elektronische Musik Michael Krauses und das Videomapping von Dirk Rauscher verbinden sich im ersten Abschnitt des zweigeteilten Abends zu einer Bild- und Klanglandschaft, mit deren Sog ein/e Tänzer/in konfrontiert wird. Igor Strawinskys Le Sacre du printemps sprengte bei der Uraufführung 1913 alle bisher dagewesenen ästhetischen Sichtweisen und provozierte einen Aufschrei bei Publikum und Kritik. Dicht verwobene Motivik und packende Rhythmen lassen das Frühlingsopfer eines jungen Mädchens, welches sich zu Tode tanzt, nahezu körperlich spürbar werden. Auch über hundert Jahre später ist das Phänomen aktuell, ganz alltäglich im Privaten der Selbst-Opferung aber auch in gesellschaftlichem oder religiösem Kontext.

Ester Ambrosino inszeniert Strawinskys Ballett mit großem Tanzensemble und vollzieht den Schritt vom Individuum in face me zur Gruppe in Sacre. Von der Bereitschaft, sich selbst zu opfern, hin zur Lust am Opfer des Anderen. Nach Reprise in der vergangenen Spielzeit präsentiert Ambrosino mit dieser Choreografie ihre zweite Arbeit im Rahmen des Projektes Tanz-Wert.

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Termine & Karten

  • 25.04.20 Sa
    19:30 Uhr / Großes Haus
    Premiere
  • 10.05.20 So
    18:00 Uhr / Großes Haus
  • 23.05.20 Sa
    19:30 Uhr / Großes Haus
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