Der Trank der Unsterblichkeit

Der Trank der Unsterblichkeit

Im alten Persien schlägt der Edelmann Naramand ein hohes Amt am Hofe des Schachs aus, denn sein Ziel ist kein Irdisches: Er strebt nach Unsterblichkeit. Doch seine Maßlosigkeit erweckt den Zorn des Schachs. Naramand erhält einen Trank gereicht, der ihm Unsterblichkeit verleiht. Zunächst genießt er das scheinbar erreichte Glück, doch aber dann sieht er die Konsequenzen: Um ihn herum altern und sterben die ihm lieben Menschen. Doch die Zukunftsvision nimmt noch eine verblüffende Wendung ...

Auch wenn Ernst Theodor Amadeus Hoffmann der Nachwelt als bedeutender romantischer Dichter bekannt ist, sah er sich selbst vor allem als Komponist. Zu seinem nicht sehr umfänglichen musikalischen Werk gehörten auch mehrere Opern, wie die 1816 im Berliner Schauspielhaus uraufgeführte Undine. Zur Bewerbung für eine Kapellmeisterstelle am Bamberger Theater schrieb er 1808 die "romantische Oper" Der Trank der Unsterblichkeit auf ein Libretto des dortigen Theaterleiters. Das Engagement kam zwar zustande, nicht aber die Uraufführung der Oper, die zweihundert Jahre in der Bibliothek schlummerte und nun erst das Licht der Bühnenwelt erblickt.

Premiere Sa, 28. April 2012, Großes Haus


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