Dead Man Walking
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Wie geht man mit einem schuldig gesprochenen, zum Tode verurteilten Mörder um? Joseph De Rocher hat mit seinem Bruder ein junges Pärchen vergewaltigt und ermordet und erwartet nun in der Todeszelle seine Hinrichtung. Die junge Nonne Schwester Helen bietet ihm Hilfe und spirituelle Begleitung an. Das Verfahren des Gnadengesuchs, die Auseinandersetzung mit seiner Familie und den Eltern der Opfer sowie das Ringen um ein Geständnis wird auch für Helen zu einem existenziellen Prozess, in dem sie sich immer wieder auf Nächstenliebe und Gottes Versprechen der Vergebung besinnen muss.

Helen Prejean (*1939) ist eine der engagiertesten Gegnerinnen der Todesstrafe in den USA und bis heute politisch aktiv. Ihr Buch Dead Man Walking, in dem sie 1993 ihre Erfahrungen mit Todeskandidaten und die weitgreifenden Auswirkungen der Todesstrafe schilderte, wurde zum Bestseller und 1995 von Tim Robbins prominent besetzt verfilmt.

Die Vertonung des gleichen Stoffs durch den Komponisten Jake Heggie (*1961), die von romantischen Klängen über filmische Techniken bis hin zu Gospel- und Blueseinflüssen reicht, ist eine der meistgespielten amerikanischen Opern und bietet eine eindrückliche Auseinandersetzung mit Schuld, Rache und Vergebung aus christlicher Sicht.

Premiere Sa, 23. März 2019 | Großes Haus

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