DER NAME DER ROSE | DomStufen-Festspiele 2019 | 10% Frühbucherrabatt auf alle Tickets (auch online) bis 30.09.Details

Agnes von Hohenstaufen
Agnes von Hohenstaufen
Agnes von Hohenstaufen

Agnes von Hohenstaufen

Die Adelshäuser der Hohenstaufen und der Welfen ringen im Mittelalter erbittert um die Macht im deutschsprachigen Raum. Die Verlobung der Agnes von Hohenstaufen mit Heinrich, dem Sohn des Welfenherzogs Heinrichs des Löwen, ist dem Kaiser Heinrich VI. deshalb ein Dorn im Auge. Umso erfreuter ist er, als ein Gesandter im Namen des französischen Königs um die Hand seiner schönen Cousine Agnes anhält. Doch Agnes und Heinrich heiraten heimlich und wollen fliehen, werden jedoch gefasst. Ein Duell zwischen Heinrich und dem französischen Gesandten auf Leben und Tod bahnt sich an.

Gaspare Spontinis Musik bildet das Bindeglied zwischen Mozart und Gluck einerseits und großer französischer und deutscher romantischer Oper andererseits. Als er 1820 nach Berlin verpflichtet wurde, war Spontini der führende Opernkomponist Europas. Mit dessen Berufung wollte der preußische König Berlin als neue Kulturmetropole profilieren. Doch Spontini erlebte von Beginn an die Ablehnung durch nationale und liberale Kreise, die lieber Carl Maria von Weber auf diesem Posten gesehen hätten. Besonders deutlich wurde dies in den Reaktionen auf seine Oper Agnes von Hohenstaufen, da die Berliner Kritiker nicht akzeptieren mochten, dass ein in Frankreich zu Ruhm gelangter italienischer Komponist mit der Komposition einer „Großen historisch-romantischen Oper“ betraut wurde, die im mittelalterlichen Gewand das deutsche Einigungsstreben thematisierte.

Erstmals seit 1840 wird hier auch die verschollen geglaubte Ouvertüre der Oper erklingen, die in keiner bisherigen Notenausgabe oder Aufnahme enthalten ist. Nach einem Hinweis des italienischen Komponisten Paolo Prete konnte kürzlich eine Abschrift der Ouvertüre ausfindig gemacht werden.

Premiere Fr, 1. Juni 2018, Großes Haus
Matinee - Ensemble und Regieteam stellen sich vor: So, 13.05.2018, 11 Uhr, Großes Haus, Eintritt frei
Rang frei! - Einführung und Probenbesuch: Mo, 28.05.2018, 18.30 Uhr, Eingang Studio

Symposion anlässlich der Premiere "Agnes von Hohenstaufen"

Im Rahmen der Premiere findet im Theater Erfurt auch ein wissenschaftliches Symposion mit dem Thema „Gaspare Spontini und die Oper in Berlin – zwischen Integration und Isolation“ statt. Prominente Opernforscher wie Anno Mungen (Bayreuth), Klaus Pietschmann (Mainz), Matthias Brzoska (Essen) und Arnold Jacobshagen (Köln) sind eingeladen, um über das Werk Spontinis zu sprechen.

Besetzung

Kaiser Heinrich VI. Ks Máté Sólyom-Nagy | Philipp, sein Bruder Todd Wilander | Irmengard Margrethe Fredheim | Agnes, ihre Tochter Claudia Sorokina | Philipp August, König von Frankreich Siyabulela Ntlale | Heinrich der Löwe Juri Batukov | Heinrich, dessen Sohn Bernhard Berchtold | Erzbischof von Mainz Kakhaber Shavidze | Burggraf des Kaisers Caleb Yoo | Theobald Ks. Jörg Rathmann | Kampfrichter Henry Neill*

* Mitglied des Thüringer Opernstudios

Das könnte Sie auch interessieren

Aktuelles

Agnes von Hohenstaufen – Rarität auf der Bühne und im Radio

Agnes von Hohenstaufen – Rarität auf der Bühne und im Radio
Aktuelles

​Symposion anlässlich der Premiere von "Agnes von Hohenstaufen"

​Symposion anlässlich der Premiere von
Aktuelles

Matinee für "Agnes von Hohenstaufen"

Matinee für
Oper

Die Zauberflöte

Die Zauberflöte
Oper

Der Zauberer von Oz

Der Zauberer von Oz
Oper

Pettersson und Findus und der Hahn im Korb

Pettersson und Findus und der Hahn im Korb