Todesstrafe auf der Theaterbühne: Dead Man Walking

Todesstrafe auf der Theaterbühne: Dead Man Walking

21.02.2019

Unsere nächste Neuproduktion, Dead Man Walking, beschäftigt sich mit der in vielen Teilen der Welt noch vollstreckten Todesstrafe. Der Inhalt beruht auf dem gleichnamigen Buch der Ordensschwester Helen Prejean von 1993. Darin schreibt die Nonne über ihre Begegnungen mit einem Todeskandidaten in einem amerikanischen Gefängnis. Der Stoff wurde verflimt, dem Oscar prämierten Streifen folgte dann die Oper von Jake Heggie (Libretto: Terrence Mc Nally) - uraufgeführt im Jahre 2000 in San Francisco. Das Werk gehört seitdem zu den meist gespielten amerikanischen Opern. Die Musik reicht von romantischen Klängen bis hin zu Gospel- und Blueseinflüssen. Regisseur Markus Weckesser (Foto) inszeniert die Oper nun für unser großes Haus, für Bühne und Kostüme ist Hank Irwin Kittel zuständig. Die Proben laufen seit wenigen Tagen. Für die Rolle der Sister Helen ist Antigone Papoulkas engagiert, die diese Partie bereits mehrfach erfolgreich an anderen Opernhäusern gesungen hat. Kammersänger Máté Sólyom-Nagy verkörpert die Rolle des zum Tode verurteilten Mörders Joseph de Rocher.

Foto: Paul Ader

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Dead Man Walking

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