Im Land der Pharaonen

Im Land der Pharaonen

09.04.2019

Ende April steht Giuseppe Verdis wohl exotischste Oper auf unserem Spielplan. 1870 für das neue Opernhaus in Kairo komponiert, zählt das Werk zu den erfolgreichsten des Repertoires. Der erfahrene Komponist verband hier den gewünschten „ägyptischen Stil“ mit einer tragischen Liebe, die an politischen und militärischen Zwangsverhältnissen scheitert. Regie führt in der Erfurter Inszenierung der Brasilianer André Heller-Lopes. Aus Argentinien stammen die Kostümbildnerin Sofia di Nunzio und der Bühnenbildner Renato Theobaldo. Die Proben haben in der vergangenen Woche begonnen. Erst wenige Tage zuvor konnte Generalintendant Guy Montavon die amerikanische Sopranistin Michelle Bradley für die Hauptpartie verpflichten. „Ich habe Bradley Mitte März bei einem Vorsingen in New York erlebt und ihr sofort die Rolle der Aida angeboten“, so Montavon, der nach eigenen Angaben nicht der Einzige war, der zu diesem Zeitpunkt um die Sängerin buhlte.

In unseren Werkstätten laufen die Vorbereitungen für die Verdi-Oper schon seit Wochen auf Hochtouren. Der Blick in den Malsaal verspricht ein opulentes Werk auf der großen Bühne:

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Rang frei! zu "Aida"

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Oper

Aida

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