Guy Montavon begeistert mit „Falstaff“ in Linz

Guy Montavon begeistert mit „Falstaff“ in Linz

26.09.2016

Mit „Falstaff“ von Giuseppe Verdi hat der neue Intendant des Landestheaters Linz, Hermann Schneider, seine erste Spielzeit an der österreichischen Bühne eröffnet. Regie führte bei der Oper Generalintendant Guy Montavon; für Bühnenbild und Kostüm war unser Ausstattungsleiter Hank Irwin Kittel verantwortlich. Die Premiere im vollbesetzten Haus fand am 16. September 2016 statt. Hier ein kleiner Ausschnitt des bisherigen Presseechos:

„Ein Genuss fast bis zum Schluss“ (Neues Volksblatt vom 19.09.2016)

„Geistvolle Premiere von Verdis letzter Oper am Linzer Landestheater. Die zauberhafte Regie stammt von Guy Montavon. Kaum zu glauben, das gibt es noch: Regietheater- in diesem Fall Oper-, das sich nicht am Werk vergreift, sich nicht daran vergeht, es nicht entstellt, dem Inszenierer nicht als Gegenstand mutwilliger Zerstörung herhalten muss. (...) Der Mann heißt Guy Montavon: Er hat für das Landestheater Linz Giuseppe Verdis „Falstaff“ im Bunde mit Hank Irwin Kittel (Bühne und Kostüme) höchst fantasievoll, gleichwohl irgendwie modern, der Zeit Shakespeares enthoben und dessen „Falstaff“ zur kongenialen Musik des alten Meisters Verdi humorvoll wie tiefsinnig in Szene gesetzt. Mit einer exzellenten charakterisierenden Personenregie. Da mochte man ein paar Brüche in der Logik des Ablaufs gern hinnehmen. Alles blieb irgendwie dennoch zauberhaft“. (Passauer Neue Presse vom 19.09.2016)

„Guy Montavon zeigt Verdis letzte Oper als so böse wie bildstarke Satire: Die Rüschenkleider der so tugendhaften „lustigen Weiber von Windsor“, die mit Falstaff ihr Scherze treiben, sind ebenso doppeldeutig wie die steifen Hüte der Industriellen. Falstaff steht nämlich für die Poesie, für die Menschlichkeit und Sinnlichkeit, die braven Bürger dagegen verdienen ihr Geld mit Munition. Warum die Rüstungs-Arbeiter allerdings allesamt mit Gewehren fuchteln, erschließt sich nicht“. (Bayerischer Rundfunk, BR Klassik vom 17.09.16)

„Für das Finale hat Bühnenbildner Hank Irwin Kittel, der auch die der Zeit angepassten Kostüme entwarf, eine optische Lösung entworfen, die sich zwischen fantastischem Realismus und Jahrmarktsmilieu bewegte. Falstaff in diesem Umfeld als Clown zu kostümieren, entpuppte sich als hübscher Einfall“. (Salzburger Nachrichten Online vom 17.09.2016)

Inszenierungsfoto: Patrick Pfeiffer

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